Innere Medizin

Aufgabe der Inneren Medizin ist die Erkennung, Abklärung, Behandlung und umfassende Betreuung von erwachsenen Patienten mit verschiedensten Gesundheitsstörungen und Krankheiten. Die besondere Qualität der Inneren Medizin im Vergleich zu den engeren organ- und krankheitsbezogenen Spezialdisziplinen liegt in der ganzheitlichen Betreuung des kranken Menschen.

Angebot

Wir behandeln im Rahmen der Grundversorgung alle akuten Krankheitsfälle, die nicht unmittelbar einer Operation zugeführt werden müssen, wie

Krankheiten

  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Lungenerkrankungen
  • Infektionen
  • Stoffwechselkrankheiten
  • Blutkrankheiten
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Krankheiten des Nervensystems
  • Krankheiten der Haut
  • Magen-Darm-Krankheiten/Leberkrankheiten

Spezialuntersuchungen

  • Echokardiographie (transthorakal, transösophageal)
  • Ergometrie
  • Langzeit-EKG, Event-EKG (vergl. Elektrokardiographie)
  • 24-h-Blutdruck
  • Herzschrittmacherkontrollen
  • Elektrokonversion zur Normalisierung von Rhythmusstörungen
  • Ultraschalluntersuchungen des Abdomens und des Thorax
  • Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse
  • Kontrastmittelsonographie
  • Duplexsonographie der periheren sowie der viszeralen Gefässe
  • Spirometrie und Bodyplethysmographie, arterielle Blutgasanalyse
  • Gastroskopie und Koloskopie (durch Magen-Darm-Praxis)

Patienten-Info

Elektrokardiographie

Unter Elektrokardiographie (EKG) versteht man die Aufzeichnung der Herzstromkurve. Dank typischer damit erkennbarer Veränderungen bei verschiedenen Herz- und Lungen-, z. T. auch Stoffwechselerkrankungen ist diese diagnostische Methode nach wie vor eine der wichtigsten in der Inneren Medizin.

An unserem Zentrum stehen 4 verschiedene EKG-Untersuchungen zur Verfügung, nähmlich die Ruhe-EKG, die Belastungs-EKG, die Langzeit-EKG sowie die Event-EKG. Mehr Informationen dazu finde Sie auf unserer Elektrokardiographie-Seite.

Farbdopplerechokardiographie

Unter Echokardiographie versteht man die Ultraschalluntersuchung des Herzens. Damit gelingt es, die anatomischen Strukturen des Herzens, resp. entsprechende Veränderungen bei einer Herzerkrankung nachzuweisen und auszumessen. Ergänzt wird diese Untersuchung durch die Doppler-Untersuchung: Mit der Spektraldoppleruntersuchung können die Flussverhältnisse an diversen Orten im Herzen genau bestimmt werden. Die Farbdoppleruntersuchung erlaubt den raschen Nachweis von turbulenten Flüssen an krankhaften Klappen oder anderen Stellen des Herzens.

Ambulante 24-Stunden-Blutdruckmessung

Diese Methode erlaubt zahlreiche automatische Blutdruckmessungen über 24 Stunden. Der Wert dieser ambulanten Messungen liegt vor allem im zuverlässigen Nachweis oder Ausschluss einer bedeutsamen arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck). Diese Untersuchung wird in der Regel bei Verdacht auf arterielle Hypertonie, respektive zum Nachweis eines “Praxishochdruckes” angewendet. Durch Nachweis von Letzterem kann eine unnötige, teure medikamentöse Therapie verhindert werden.

Dem Patienten wird am Morgen eine Blutdruckmanschette am Oberarm angepasst. Die damit automatisch in 1/4-stündigem Abstand tagsüber und in 1/2-stündigem Abstand nachts gemessenen Blutdruckwerte werden elektronisch gespeichert. Am nächsten Morgen werden die Messwerte ausgewertet. Die Durchführung dieser Herzuntersuchungen erfolgt in der Regel auf Zuweisung des Hausarztes. Dieser erhält einen ausführlichen Bericht über die erhobenen Befunde.

Ultraschalldiagnostik

Ultraschall ist ein Verfahren, welches im weitesten Sinne die Darstellung von Organen im Menschen erlaubt. Im Vergleich zu anderen sogenannten bildgebenden Verfahren in der Medizin unterscheidet sich die Ultraschalluntersuchung dadurch, dass sie sich bestimmte Eigenschaften von ungefährlichen Schallwellen zunutze macht. Damit ist zum Beispiel auch die Darstellung von sensiblen Organen wie zum Beispiel von Ungeborenen ohne Risiko möglich. Ultraschalluntersuchungen eignen sich zur Untersuchung von Bauchorganen, Herz, Gefässen (Arterien und Venen) und ungeborenen Kindern. Durch spezielle Kontrastmittel, die auch bei Patienten mit geschädigten Nieren eingesetzt werden können, lassen sich zudem spezielle Fragen beantworten. Der Ultraschall ist eine der häufigsten Untersuchungen im medizinischen Alltag, sowohl als geplante Untersuchung wie auch im Notfall.

Lungenfunktionsprüfung - Bodyplethysmografie, Spirometrie und Bestimmung der Blutgasanalyse

In der Lungenfunktionsprüfung werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt, um den Funktionszustand der Lunge genauer beurteilen zu können. Dabei werden u.a. die Volumina Ihrer Lunge gemessen. Dafür stehen zwei Messarten zur Verfügung. Die Spirometrie und die Bodyplethysmografie oder die sogenannte kleine respektive grosse Lungenfunktionsprüfung.

Spirometrie

In der Spirometrie wird gemessen wie viel Luft durch die Atemwege bewegt werden kann und ob die Luftströme dabei behindert werden.

Bodyplethysmografie

Für die Bodyplethysmografie müssen Sie in einer druckstabilen Glaskabine Platz nehmen. Die Untersuchung gestattet die genaue Bestimmung Ihres Lungenvolumens und des Widerstandes in Ihren Luftwegen. Diese Untersuchung wird durch Dr. Andreas Oestmann, Chefarzt Innere Medizin durchgeführt.

Blutgasanalyse

Für die Untersuchung der Blutgase (Blut-Sauerstoff, Blut-Kohlensäure) im Arterienblut erfolgt eine Blutentnahme mit einer feinen Nadel aus einer peripheren Arterie im Bereich des Handgelenkes. Mehr Informationen für nicht Ärzte. Diese Untersuchung ist wertvoll in der Diagnostik von Lungen- und Herzerkrankungen.

Kontakt

Innere Medizin Spital Münsingen
Chefarzt-Sekretariat
T +41 31 682 80 25
F +41 31 682 80 28

Praxisöffnungszeiten

Vormittags Nachmittags
Montag/Dienstag 08.00–12.00 Uhr 13.00–17.00 Uhr
Mittwoch 08.00–12.00 Uhr  
Donnerstag 08.00–12.00 Uhr  
Freitag 08.00–12.00 Uhr 13.00–17.00 Uhr


In dringenden Fällen kontaktieren Sie das Spital Münsingen unter T +41 31 682 82 82.

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